Tagebucheintrag vom 28. Februar 2005
Erster Vorlesungstag im neuen Semester. Gleich im Bus habe ich morgens
Julian getroffen :-) und in der Vorlesung habe ich von hinten und von der
Seite einen mir bisher unbekannten Schnuckel gesehen, wobei ich mir, als
der sich mal weiter umdrehte, nicht mehr so sicher war, dass der wirklich
auch von vorne so gut aussieht. Nachher war ich leider abgelenkt und
konnte ihn beim Verlassen des Raumes nicht mehr näher anschauen.
Nachmittags war ich beim Friseur bei Galeria Kaufhof, aber mit der
Behandlung/(nicht-)Beratung nicht zufrieden. Aber naja, erster Friseurbesuch
in Osnabrück...
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Tagebucheintrag vom 27. Februar 2005
Nachmittags waren Mama und Papa hier, um meine Gardinen zu bringen und
aufzuhängen. Jetzt fehlt evtl. noch ein Sofa, ansonsten ist die Wohnung
ziemlich fertig eingerichtet und heimelig.
Abends habe ich noch meine eigene Webseite überarbeitet, so dass dort
jetzt auch anhand von Layout (Regenbogenfarben im Logo) und Linkliste
draus hervorgeht, dass ich schwul bin.
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Tagebucheintrag vom 26. Februar 2005
Heute abend wollten wir eigentlich nach Köln fahren zur Kings and
Queens Party, aber wegen des schlechten Wetters (Schnee, Glätte)
konnte ich die anderen überreden, dass wir das lieber in den nächsten
Monaten mal machen. Ich hatte schon Last genug, nach dem Orgelspielen
wieder nach Osnabrück zu fahren.
Statt dessen habe ich den Abend genutzt, um einen Entwurf für die
neue Gay in May Seite nach Dees Vorlage zu erstellen.
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Tagebucheintrag vom 25. Februar 2005
Heute abend war ich auf der Hochzeit eines Arbeitskollegen.
Ich hatte im vorhinein schon überlegt, ob sich die Chance ergeben könnte,
sich jemandem zu outen. Eine Kollegin und ein Exkollege wissen es
ohnehin schon, sonst aber noch niemand. Naja, einer fragte
mich wegen Frauen an der Uni, aber hat meine Antworten wohl nicht so
recht deuten können (oder hat sich nichts anmerken lassen). Er meinte
nur so "naja, ist ja auch mal ganz schön ohne Frauen".
Deutlicher wollte ich dann auch nicht werden, so wichtig war es dann ja
auch nicht. Am liebsten wäre ich mit meinem Freund dort gewesen, wenn
ich denn einen hätte. Das macht das Outen viel einfacher.
Mit den Kollegen, bei denen ich bereits geoutet bin, habe ich mich dann
noch länger unterhalten. Der eine freute sich über meine Entwicklung,
dass ich jetzt nicht mehr zuhause rumhocke sondern viel lebenslustiger bin
und auf Partys gehe. Der Bräutigam weiß übrigens über ihn schon länger,
dass ich schwul bin, wie ich dann auch erfuhr. Der hat aber nie etwas
angedeutet (und auch wohl damals nichts dazu gesagt, ist ihm wohl
ziemlich egal/unwichtig).
Die Musik war größtenteils Mist, zum Tanzen kam ich überhaupt nicht.
Zum Schluss nur noch ältere Sachen, dann bin ich irgendwann gefahren.
War aber schön, einige Ex-Kollegen wiederzutreffen und die Partnerinnen
kennenzulernen, soweit vorhanden. Ich war aber wohl der einzige Schwule
dort, und außer mir gab es nur ein oder zwei weitere Singles.
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Tagebucheintrag vom 24. Februar 2005
Meine Bekanntschaft aus der Mensa bzw. vom Frühstück her hat eine Stunde
vor dem Treffen per SMS abgesagt. Auf meine Antwort kam dann nichts mehr
weiter zurück.
Stammtisch war sehr nett heute. Mario hatte noch zwei Freunde mitgebracht,
die das erste Mal dort waren.
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Tagebucheintrag vom 23. Februar 2005
In der Lagerhalle (ich war zur Gay in May Orga dort) wurde heute abend
Fußball übertragen. Da waren etliche attraktive Jungs :-)
Danach habe ich hier erstmal den Aktkalender der Sportstudenten und zwei
süße Poster aus der Exit aufgehängt. Wenn mich nun jemand hier besuchen
kommt, sollte er wohl Bescheid wissen, das ist kaum zu übersehen. Da
braucht man nichtmal eine passende Zeitschrift auf den Tisch zu legen,
wenn man möchte, dass es jemand erfährt.
Alex hat heute das erste Mal im Tagebuch über sich gelesen und fand das
recht seltsam und gewöhnungsbedürftig. Jan meinte dazu, er fände es
schön, über sich zu lesen, dann wisse er wenigstens, ob irgendwas falsch
angekommen sei.
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Tagebucheintrag vom 22. Februar 2005
Björn, einer vom Stammtisch, hat auch einen 29jährigen Wiener mit dem er
telefoniert und den er jetzt eigentlich besuchen wollte, allerdings musste
der erstmal ins Krankenhaus und darf einige Zeit nichts anstrengendes
machen. Er will aber mal schauen ob er Kontakt zu Alex vermitteln kann,
wäre ja schön, wenn er dort Anschluss hätte (auch wenn Björns Bekanntschaft
glücklich vergeben ist, aber das ist ja egal). Für den Herbst ist dann
schonmal ein gemeinsamer Besuch von Björn und mir bei denen angedacht.
Nachts habe ich dann noch die Tagebuchseiten überarbeitet und ein paar
neue Einträge eingepflegt.
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Tagebucheintrag vom 21. Februar 2005
Erstaunlich, der Muskelkater vom Tanzen ist ausgeblieben. Bin ich
wohl mittlerweile durch das ständige Partygehen schon trainiert ;-)
Dafür dann heute folgendes Ereignis:
Da geht man das erste Mal in die Mensa am Schlossgarten und wen sieht
man da? Einen Bekannten vom Frühstück im Schwulenreferat, der aber
(zumindest wo ich da war) erst einmal dort war. Ich wollte mich
erst an einen anderen Tisch setzen, sah dann aber ihn, er blickte auch
auf, und ich ging zu ihm rüber, da er, so wie ich, ganz allein dort war.
Er blies etwas Trübsal wegen verschiedener Fragen in seinem Liebesleben,
nach unserem Gespräch ging es ihm aber schon viel besser, meinte er, und
wir verabredeten uns für Donnerstag Nachmittag, dass er mich hier in der
Wohnung besuchen kommt und ich ihm mal eine Folge Queer as Folk zeige,
von dem er noch garnichts gehört hatte.
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Tagebucheintrag vom 19. Februar 2005
Heute abend dann endlich wieder eine Party (OS-Gay-Night) nach meinem Geschmack.
Die Musik war einfach nur geil, ich habe sicher 4 Stunden am Stück durchgetanzt
(sehr viel House, Techno, aktueller Pop/Rock, nur sehr wenig Black und nichts
älteres wie auf den Partys in Bielefeld und Münster). Entsprechend tun mir jetzt
tierisch die Füße weh, und morgen abend stellt sich sicherlich der Muskelkater
ein. Aber das ist es mir wert. Gerade habe ich noch geduscht, weil ich so viel
geschwitzt habe, das tat den Beinen und Füßen auch sehr gut.
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Tagebucheintrag vom 18. Februar 2005
Abends konnte ich doch noch mit Alex telefonieren. Seine Mutter
war nur kurz dagewesen und wieder abgereist. Ihm hat Sommersturm auch
sehr gefallen.
Die Youngs-Party war musikalisch nicht so besonders. Auf dem Weg ist Flo
erstmal auf schneeglatter Autobahn ins Schleudern gekommen, ging aber gerade
noch gut. Es gab wieder einige attraktive Jungs zu bewundern und Flo hat
auch jemanden kennengelernt, mit dem er später dann am Knutschen war.
Nur deprimierend, wenn immer alle, die ich selbst auch nicht unbedingt
uninteressant finde eher mit Flo Blickkontakt haben und dann auch mit ihm
in Kontakt kommen, während ich meist leer ausgehe...
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Tagebucheintrag vom 17. Februar 2005
Beim Stammtisch haben wir den Film Krámpack gesehen. Teilweise ziemlich
lustig und ein süßer Hauptdarsteller, schöner Film. Leider hat die
Werbung bei Gayromeo und auf der Homepage nichts gebracht, es waren
trotzdem nur die üblichen Besucher da. Flo hatte noch zuviel zu erledigen
und konnte nicht.
Ich hätte gerne noch mit Alex telefoniert, der heute in Wien
Sommersturm schauen wollte, aber er kam im ICQ nicht mehr online.
Die nächsten beiden Tage wird seine Mutter zu Besuch sein, da wird
da sicherlich auch nichts draus.
Irgendjemand erzählte von einer Strategie, wie Heten bei schwulen
Partys leicht die Freundinnen der Schwulen angraben könnten: So
tun als seien sie schwul, dann hätten sie es leichter. Habe ich gleich
mal Julian erzählt. Leider hat er kein Geld, um Samstag mit in den Rosenhof
zu fahren. Morgen geht es aber erstmal mit Flo und noch jemandem zur
Youngs-Party in Münster.
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Tagebucheintrag vom 16. Februar 2005
Mein DSL war angeblich schon seit Donnerstag geschaltet, Montag habe
ich mir dann die Geräte direkt bei Osnatel abgeholt, weil die Postsendung
nicht angekommen war. Funktionierte dann auch sofort, dafür war
Montag abend dann der Telefonanschluss gestört.
Dienstag war der wieder in Ordnung und ich bin mitsamt Computer eingezogen.
Nun konnte ich auch endlich abends mal mit Alex aus Wien telefonieren.
Das gab dann ein über zwei Stunden dauerndes sehr schönes, fröhliches Gespräch,
bis wir leider durch eine neuerliche Störung meines Anschlusses getrennt wurden.
Die Störung hält bis heute (einen Tag später) auch noch an. Telekom meldet
alles in Ordnung, Osnatel sucht nochmal weiter.
Heute Abend war Gay in May Orgatreff, und danach habe ich noch eine ganze
Weile mit Alex gechattet. Ich habe versucht, ihn zu überreden, dass er
bald mal zu Besuch kommt. Er möchte nur erst seine Diplomarbeit fertig
schreiben, andererseits meint er, er habe eine Schreibblockade. Ein Wochenende
wird er doch wohl entbehren können und vielleicht hilft es ja sogar...
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Tagebucheintrag vom 13. Februar 2005
Die Emergency-Party im Fusion in Münster gestern abend war nicht
so berauschend. Der Raum war relativ klein und voll, die Musik
größtenteils nicht nach unserem Geschmack. Eine Zeitlang kam dann
aber doch House und vernünftiger Pop, so dass man noch tanzen konnte.
Auf jeden Fall aber gab es dort eine ganze Menge fürs Auge.
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Tagebucheintrag vom 11. Februar 2005
Beim Stammtisch haben wir gestern beschlossen, nächste Woche "Krámpack"
zu schauen und uns dazu in einen Raum in der Lagerhalle zu verziehen,
da im Foyer wieder Poetry Slam ist (Leute aus dem Publikum lesen eigene
Gedichte vor und werden beweret).
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Tagebucheintrag vom 09. Februar 2005
Gestern abend habe ich noch "Come Undone" ("Presque Rien") geschaut, den
hatte mir Alex empfohlen. Heute bin ich dann auch endlich dazu gekommen,
mal "Klassenfahrt - geknutscht wird immer" zu sehen. Zwar kein eigentlicher
schwuler Film, aber doch mit netten Szenen in die Richtung und vor allem
süßen Schauspielern, u.a. zwei aus "Sommersturm". Bernd schrieb, er habe
den Film nicht so gut gefunden, aber mir gefiel er super.
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Tagebucheintrag vom 07. Februar 2005
Laut Osnatel wird möglicherweise Donnerstag (am 10.2.) der DSL-Anschluss
geschaltet. Dann kann ich endlich richtig einziehen.
Abends habe ich wieder lange mit Alex gechattet.
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Tagebucheintrag vom 06. Februar 2005
Heute habe ich viel mit dem Alex aus Wien gechattet, der mich wegen des
Tagebuchs angeschrieben hatte. Vielleicht kommt er mich mal in der neuen
Wohnung besuchen, dann würde ich ihn mit zu einer Szeneparty nehmen.
Ich habe einen Besuch in Wien zugesagt, wenn er da die Szene soweit
kennengelernt hat, dass er mich wohin ausführen kann. Aber erstmal muss
er den Mut fassen, sich bei einem Studententreff (ähnlich wie hier vom
Schwulenreferat) zu melden und denen mal einen Besuch abzustatten. Dazu
dränge ich ihn momentan, da er bislang kaum schwule Kontakte hat.
Die Party in Bielefeld abends war ganz nett, wenn auch nicht überragend.
Mir gefiel sie aber immerhin noch besser als teilweise den anderen.
Dort trafen wir auch noch zwei andere Osnabrücker.
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Tagebucheintrag vom 05. Februar 2005
Gestern haben wir tagsüber noch Lampe, Garderobe und Duschvorhang in
der Wohnung angebracht. Mittags hatte ich eine Mail von einem 29jährigen
Student aus Wien bekommen, der mein Tagebuch gelesen hatte, davon beeindruckt
ist und einen Gesprächspartner suchte. Ich habe ihn in ICQ geadded, hatte
aber noch nicht viel Zeit, mit ihm zu chatten.
Abends kam Flo dann erst zu mir, und wir gingen dann zusammen zu Maxs
Geburtstag. Dort waren außer uns noch ein paar vom Stammtisch und
einige Verwandte von Max (Geschwister, Cousin, teilweise mit Anhang).
Max hat die ganze Zeit versucht, Flo und mich zu verkuppeln. Wir würden
so gut zusammen passen, und wir seien beides so liebe Menschen, da wüsste
er mich wenigstens in guten Händen. Aber Flo wiegelte wieder nur ab, da
seien halt keine entsprechenden Gefühle für mich. Max redete aber auch
auf ihn ein, sich doch einfach mal in der Nacht gehen zu lassen und zu
genießen was ich ihm bieten könnte.
Genutzt hat es leider dann nichts: Wir haben zwar schön gekuschelt, aber
als ich meine Handy tastend in tiefere Regionen bewegte, entspann sich in
etwa folgender Dialog:
Flo: "na na"
Ich: "versuchen musste ich es"
Flo: "das hast Du ja jetzt dann."
Ich: "es muss ja nichts bedeuten, wenn wir uns da einig sind"
Flo: "Für mich muss da Liebe im Spiel sein. Einfach so ohne Gefühle,
das möchte ich nicht"
Wir unterhielten uns dann noch darüber, ob ich sowas denn könnte,
und ich erklärte, dass ich das durchaus könnte, wenn ich jemanden süß
finde, aber ich würde gerade am Anfang in meiner Unerfahrenheit halt
auch gerne Vertrauen zu der Person haben, und das sei bei uns beiden ja
der Fall, bei den meisten Anderen die man vielleicht kriegen könnte aber
eher nicht (da besteht die Gefahr, dass dann die ganze Szene über einen
redet).
Trotzdem war es aber sehr auf- und erregend, so umschlungen neben Flo
zu liegen, an ihn geschmiegt. Schlafen kann man dann nicht wirklich, und
zur endgültigen Befriedigung fehlte dann halt noch was. Aber insgesamt
eine sehr schöne Erfahrung.
Nächste Nacht schlafe ich zwar auch wieder in Osnabrück (wir fahren nach
Bielefeld ins Triebwerk zur Magnus-Party), Flo will dann aber zuhause
schlafen, weil wir dann beide mehr Schlaf kriegen und wir auch beide
Sonntag noch was vor haben (ich Orgel spielen, er auch irgendwas anderes).
Nachmittags rief heute Julian an und erkundigte sich nach der Wohnung.
Ich habe ihm erstmal brühwarm die Geschichte erzählt. Er fand das auch sehr
schade, dass da nicht mehr passiert ist. Wir werden uns dann demnächst mal
gegenseitig Besuche in den Wohnungen abstatten - er zieht auch gerade um,
von einer WG in eine eigene Wohnung, in der Nähe von Max.
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Tagebucheintrag vom 02. Februar 2005
Der Tag stand hauptsächlich im Zeichen von Lampen u.a.
kaufen und mit Hilfe der Eltern in der Wohnung installieren.
Als wir gerade gehen wollten, kam Max mit einer Blume an.
Er freute sich, dass er mein erster Gast war. Ich hatte leider
nicht viel Zeit für ihn, weil Mama und Papa schon draußen am
Auto warteten.
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Tagebucheintrag vom 01. Februar 2005
Heute Nachmittag haben wir mit dem Bulli von Bekannten und unserem Auto
schonmal Bett, Tisch, Stuhl und einige Kleinigkeiten in die Wohnung
gebracht.
Später war Gay in May Orga-Treffen. Dort habe ich eine junge Frau aus
unserem Ort kennengelernt. Sie war auch interessiert, zu erfahren wer ich
bin, da ihre Mutter immer gerne wissen möchte, wer so im Ort noch schwul
oder lesbisch ist. Sie war auch bei der Infoveranstaltung der
kfd gewesen, bei der auch Mama war.
Auf meine Frage, ob sie denn noch von anderen Schwulen im Ort wüsste,
erzählte sie von jemandem, den wir aber beide nicht näher kennen.
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