Tagebucheintrag vom 01. Februar 2006
Abends war das Ehrenamtleressen der Aidshilfe. Es war nett, aber kühl dort,
vor allem Fußkalt.
Mich chattete jemand an, mit dem man sich aber schlecht unterhalten konnte.
Er stellte seltsame Fragen über den Stammtisch stellte, nämlich ob die Leute
da auch gut aussehen würden und wen ich denn am besten aussehend fände. Da
habe ich ihm aber keine Antwort drauf gegeben. Von ihm kam dann auch nichts mehr.
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Tagebucheintrag vom 03. Februar 2006
Heute war ein interessanter Tag. Nachdem ich morgens in Telgte zum
Arbeiten war, fuhr ich nachmittags auf dem Rückweg bei Ben vorbei.
Erst einmal musste ich ihm am Computer einiges machen, dann haben
wir lecker gegessen. Da ich verspannt war, bat ich ihn, mir da noch
etwas zu helfen, und er hat erst einmal meine Wirbelsäule gerichtet,
dann diverse andere Verspannungen beseitigt und bot mir noch eine
Tefra-Behandlung (von Tesla entworfene Methode mit elektrostatischen
Feldern oder so) zur Stärkung des Immunsystems und anderer Dinge an.
Das war gewöhnungsbedürftig, da man den Strom spürte, aber interessant.
Da er nun meinen Körper weitestgehend nackt gesehen hatte, meinte
er, ich sähe echt gut aus, und man solle ruhig mal so Fotos von
mir machen, für mein Profil oder so. Da haben wir dann so einige
in verschiedenen Posen gemacht, mit seiner und meiner Handykamera,
leider sind sie nicht so ganz guter Qualität. Ich muss mal sehen,
was davon für Gayromeo taugt. Er empfahl mir, von Jens nochmal
richtige Bilder machen zu lassen, wie er und Marvin es auch gemacht haben.
Ich habe mir dann einen Spaß daraus gemacht, Matthias ein paar Bilder
zur Anschauung zu schicken, um zu sehen, wie er reagiert.
Er meinte aber nur, dass das garnicht so zu mir passen würde, solche
Bilder zu zeigen, und machte noch Kommentare zu der Qualität. Und wenn
ich Sex suchte, wär ich mit solchen Bildern wohl richtig. Naja,
abgeneigt bin ich da ja nicht.
Er nahm auch auf mein Tagebuch Bezug und hatte die Einträge über
sich gelesen. Er wollte wissen, wer denn Alex ist, der ihn gutaussehend
gefunden hatte. Ich habe dann gleich mal gefragt, wie es mit den
aktuelleren Einträgen über ihn aussieht. Bis auf das, was nach dem
Sommersturm-Gucken passiert ist, darf ich alles schreiben. Das
freut mich und hatte ich kaum erwartet, dass er da gar kein Problem
mit hat.
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Tagebucheintrag vom 05. Februar 2006
Gestern morgen waren Jens und ich im Dom zur Orgelführung des VKKO
(Kirchenmusikerverband) mit dem Domorganisten. Das war sehr interessant
und ich kann Jens recht geben, dass die Orgel zu gedämpft klingt durch
die ganzen Kästen, die darum herum gebaut sind. Danach war noch
Mitgliederversammlung, wo Jens als Nicht-Mitglied dann aber nicht mehr
hinging. Als jüngster Teilnehmer wurde ich direkt zum Protokollführen
verdonnert und als Beisitzer in den Vorstand gewählt. Interessant ist
der Kassenführer, ein ca. 28jähriger Theologiestudent, der in Münster
studiert, aber aus Nordhorn oder da in der Gegend kommt, wohl
Priesteramtskandidat ist, und Jens und meiner Meinung nach (wir kamen
unabhängig voneinander zu dem Schluss) wahrscheinlich auch schwul ist.
Aber da das mit den katholischen Priestern ja so ein Problem ist und
die nach den neuen Regeln drei Jahre vorher keine Szenekontakte haben
dürfen, spreche ich ihn wohl lieber nicht drauf an.
Abends kam Matthias zu mir und wir sind dann zu Maxs Geburtstag gegangen.
Max hat Matthias wie wild abgeknutscht (ich hatte ihn immerhin vorgewarnt,
dass sowas da passieren kann), aber er wollte das eigentlich nicht, hat
sich jedoch auch nicht gewehrt. Er meinte nachher zu mir, er sei dann
so überfahren, dass er erstmal mitmacht und es nicht schafft, da abzuwehren.
Im Laufe des Abends habe ich wieder mehr Gefühle für Matthias entwickelt und
konnte irgendwann nicht anders, als ihn in den Arm zu nehmen. Als wir
uns verabschiedeten, habe ich ihn noch geküsst, was er aber nur flüchtig
zuließ und dann mit "es reicht" abwehrte. Ich hätte ihn in dem Moment
am liebsten direkt mit nach Hause ins Bett genommen. Heute geht es
wieder etwas besser.
Wie anscheinend fast üblich, wenn bestimmte Leute bei solchen Veranstaltungen
aufeinandertreffen, gab es wieder so einige Beziehungsprobleme und ein paar
Tränen.
Einige sind dann noch in den Rosenhof gegangen, aber ich war zu müde und
kaputt vom langen Stehen. Beine und Füßte taten mir weh. Dabei waren
garnicht so viele bei Max wie erwartet, er hätte auch gut Sitzgelegenheiten
aufstellen können.
Nachtrag, am Abend:
Es gab noch eine Sexanfrage, aber nachdem ich ein Bild sah, habe ich dann
doch davon Abstand genommen. Ein anderer war ganz okay, aber das Bild habe
ich schonmal gesehen. Auf die Frage, ob er mal unter anderem Namen aktiv
war, hat er jedoch nicht geantwortet. Auf jeden Fall hat sich durch die
neuen Bilder die Besucherzahl auf meinem Gayromeo-Profil verdoppelt.
Danach habe ich den Film "Eating Out" gesehen. Wirklich schön gemacht,
mit (in der ungeschnittenen Version) einigen attraktiven Szenen mit viel
nacktem Fleisch :-) Die Story ist witzig: Eine Hete interessiert sich
für eine Frau, geht zu ihr aber den Weg über ihren schwulen Mitbewohner,
indem er sich als schwul ausgibt und ein Date vereinbart. Tatsächlich
kommt er ihr dadurch näher, nun soll er aber sein Date mit seinem schwulen
Freund verkuppeln. Das gibt wunderbare Verwicklungen bis zum "Coming Out"
der Hete vor seinen Eltern, um den Schein zu wahren.
Gerade schrieb mir ein Leser meines Tagebuchs, dass er den Eindruck habe,
ich hätte ein falsches Suchraster und suchte nur die ganz süßen, die ich
aber eh nicht kriegen würde. Ich solle aufpassen, dass ich nicht selbst
durch mein Suchraster falle. Um es mal hier festzuhalten: Ich falle nicht
durch mein eigenes Suchraster, ich finde die neuen Fotos echt schön und
ansehnlich, sonst würde ich sie kaum ins Profil stellen, da ich damit ja doch
eine ganze Menge von mir preisgebe. Und ich suche auch nicht nur die ganz
süßen, sondern habe durchaus schon auf den ersten Blick unscheinbarere Jungs
mögen gelernt. Und dass besonders gutaussehende erstmal den Blick und das
Interesse auf sich ziehen, ist wohl kaum etwas ungewöhnliches ...
Und um es mal mit der BZGA-Werbung zu sagen: Ich bin für alles offen, aber
ganz bestimmt nicht für jeden!
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Tagebucheintrag vom 06. Februar 2006
Bei der Scholaprobe hatte ich heute das Gefühl, dass ein 16jähriger Junge zu
mir hinschaute und dann mit einem Mädel über mich tuschelte. Nachher
schnappte ich da auch noch was auf, wie ein Mädel was von "Gay???" ausrief.
Aber ich kann mich verhört haben, vielleicht ging es um ganz was anderes.
Ich glaube, dass er Sommersturm für die Glaubenswoche ausgesucht hatte,
und er wird von den anderen gehört haben, dass ich bei dem Filmabend war
und was ich so gesagt habe. Insofern könnte das schon so hinkommen.
Die Scholaleiterin (die Mitorganistin, bei der ich geoutet bin) erzählte
nachher, dass bei dem besagten Jungen immer ganz viele Mädels sind,
im Gegensatz zu ihrem Sohn, der in dem Alter nur saufende Jungs eingeladen
hatte. Also könnte das sogar passen, kein Macho sondern ne Tunte? Er
ist 16, also weiß er das möglicherweise auch selbst noch garnicht so genau.
Ich find ihn auf jeden Fall ganz niedlich. Allerdings befürchte ich, dass
er von sich aus eher nicht auf mich zugeht, auch wenn er es möglicherweise
gern würde.
Von ihr erfuhr ich auch, dass der Kassenführer vom VKKO nicht Priesteranwärter
ist, sondern Gemeindereferent werden möchte. Also kann er sich doch als
schwul outen, falls er es denn ist, wovon Jens und ich ausgehen. Sie
findet ihn nett, hatte aber nichts bemerkt und fragte, wie man das merken
würde, ob wir da ein spezielleres Gespür für hätten.
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Tagebucheintrag vom 07. Februar 2006
Meine Anfrage beim Rechteinhaber der Pink Panther Figur ist voll nach
Hinten losgegangen. Heute verbot mir die deutsche Vertretung der Firma,
den Namen Rosa Panther überhaupt zu nutzen. Auch die Domain soll ich löschen.
Nun werden wir uns Donnerstag erstmal Gedanken über einen neuen Namen
machen müssen. Wir dieses Tagebuch habe ich eine eigene Domain registriert,
www.coming-out-tagebuch.de.
Abends haben Jens, ich und der DJ und nochmal im Con3 getroffen und die
Werbung und einige organisatorische Dinge besprochen. Jens hat nochmal
seine Absicht, aus Orgelmusik eine Techno-Nummer zu machen, bekräftigt.
Ich schlug ihm vor, das dann auf der Party im März zu spielen.
Danach gab es wieder einen komischen Chat mit Matthias, der damit endete,
dass er meinte, er habe keine besonderen Gefühle für mich feststellen
können und er würde jetzt schlafen gehen. Er kann mir viel erzählen,
aber ich habe Gefühle bei ihm gespürt, die er wohl jetzt unterdrückt,
weil er keine Beziehung möchte
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Tagebucheintrag vom 08. Februar 2006
Nachmittags war ein schwuler Freund hier, um sich eine Wohnung hier im
Haus anzuschauen. Ich habe dann gleich mal mitgeguckt, aber uns beiden
gefiel sie nicht so gut. Er wird daher nicht hier einziehen.
Mit Matthias gab es noch eine Aussprache. Er habe die Notbremse gezogen,
um nicht noch mehr Schaden anzurichten. Er wolle mit mir nichts anfangen.
Es endete darin, dass ich ihm einiges schrieb, was aus meiner Sicht
nicht zusammenpasste, dass er es zukünftig ggf. beachtet, z.B. bei
Unsicherheit nicht so schnell von sich aus die Initiative zu ergreifen,
wie er es tat.
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Tagebucheintrag vom 09. Februar 2006
Glücklicherweise habe ich Sebastian, der letztes Mal neu beim Stammtisch
war, heute nochmal gefragt, ob er wieder dabei ist. Er war noch etwas
unschlüssig, aber ich konnte ihn leicht dazu überreden.
Es wurde dann ein schöner Stammtisch-Abend mit vielen Besuchern.
Über einen neuen Namen für den Stammtisch konnten wir uns noch nicht
endgültig einigen. Ich hab eigentlich die ganze Zeit neben oder
gegenüber von Sebastian gesessen und mich viel mit ihm unterhalten.
Ich hatte auch wieder das Gefühl, dass er mich öfter ansah/lächelte.
Ich mag ihn sehr und entwickele schon leichte Gefühle für ihn.
Er will Samstag auch mit zur Party nach Münster und fragte mich draußen
noch nach meiner Telefonnummer. Ich freu mich schon, ihn Samstag
wiederzusehen. Sein Ex ist Theologiestudent und will Priester werden,
wie er erzählte. Er kann auch nicht verstehen, warum der freiwillig
ins Zölibat gehen will.
Sebastian würde auf jeden Fall besser zu mir passen als Tobi.
Ben hat auch ein gutes Gefühl bei ihm.
Erstmals war heute auch Bens Exfreund dabei, auch ein sehr
interessanter Mann, mit dem sich auch Sebastian gerne unterhielt.
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Tagebucheintrag vom 10. Februar 2006
Sebastian hat mich heute, glaube fast zum ersten Mal, von sich aus angechattet
und schrieb auch von selbst, dass er auf jeden Fall morgen mitkommt
zur Party. Ich freu mich schon sehr darauf.
Ich war das erste Mal in der neuen Kantine hier im Bürohaus in Osnabrück.
Einen Mitarbeiter des dort auch ansässigen Callcenters, der dort aß, kannte
ich aus Gayromeo. Er schaute auch im Vorbeigehen zu mir rüber, ich nehme an,
er hat mich auch erkannt. Besonders interessieren tut er mich so aber erstmal
nicht.
Ben sagte gestern, dass meine kaputten Stellen im Gesicht Herpes seien.
Da hab ich mir heute eine Salbe gegen aus der Apotheke geholt. Das breitet
sich auch gerade irgendwie recht stark aus in meinem Gesicht. Um nicht noch
jemanden anzustecken, habe ich erst einmal bei Gayromeo wieder auf "Chat"
geschaltet und "suche Sexdate" rausgenommen.
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Tagebucheintrag vom 12. Februar 2006
Gestern morgen beim Betreten der Firma hielt mir der nette Hausmeister-
Vertreter die Tür auf, und kam auch später bei seiner Runde bei
uns vorbei. Ich hörte ihn schon nebenan und habe schnell ein wenig in
Gayromeo herumgesurft. Er kam kurz rein, meinte "ach hier ist ja noch jemand",
grinste mich an, und ging wieder raus. Ich konnte nicht erkennen, ob er
Gayromeo erkannt hat. Vielleicht deswegen das grinsen, aber das kann auch
nur einfach so gewesen sein. Mein Kollege meinte, ich sei ziemlich verschlagen,
gerissen, und würde fiese Fallen stellen.
Sebastian rief mich auch an und meinte, er sei schon in Münster, würde aber
zur Party kommen. Da kam er auch gleich auf mich zu, jetzt konnte ich
ihn auch schon besser Drücken, bisher war er da immer noch recht zurückhaltend
gewesen. Das bessert sich aber auf jeden Fall. Später hat er aber viel mit
anderen geredet und getanzt und irgendwann war er einfach weg. Vielleicht hatte
er uns nicht auf die Schnell gefunden, wir waren oben im House-Floor.
Auf der Rückfahrt habe ich die ganze Zeit mit Jens über Regelungs- und
Steuerungstechnik sowie Quantenphysik geredet. Unser weiterer Mitfahrer muss
uns für verrückt gehalten haben, nachts um 4 Uhr nach der Party.
Mein Herpes wird dank starker Pflege mit der Freitag gekauften Creme langsam
besser. Aus einem Infoheft aus der Apotheke habe ich gelernt, dass 80% der
Menschen mit Herpes infiziert sind, aber er nur manchmal ausbricht, z.B. in
Stresssituationen. Man soll auf Oralsex verzichten, weil er sich sonst aber
noch auf die Geschlechtsteile übertragen kann. Küssen ist dann ansich aber
wohl nicht ganz so gefährlich wie ich dachte, da für vier Fünftel der Männer
ja egal. Es las sich nicht so, als ob was passiert, wenn der andere schon
infiziert ist, aber momentan keine Probleme damit hat.
Auf der Party hatte Ben mich massiert, weil es mich am einen Schulterblatt
ziemlich schmerzte. Das hat auch wunderbar geholfen, damit hatte ich dann
gar keine Probleme mehr. Heute abend hat er mich auch nochmal ein wenig
bearbeitet, nachdem ich tagsüber schon Kopfschmerzen hatte, sicher auch wegen
der Verspannungen.
Heute war ich abends mit Jens und Ben in der Kirche in meinem Heimatort,
die Orgel anschauen und ausprobieren. Jens ist völlig begeistert von der
Orgel und auch von meinem Orgelspiel. Er selbst kann aber auch toll
improvisieren und hat mich zu einigen interessanten Ideen inspiriert,
die ich dann umsetzte. Auf dem Weg in die Kirche waren wir noch bei uns
zuhaus vorbeigefahren. Die beiden haben sich mit Mama auch gut unterhalten.
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Tagebucheintrag vom 13. Februar 2006
Ich glaube, ich habe mich in Sebastian verguckt. Das merk ich jetzt, wo ich
gerade Queer as Folk geschaut habe, doch irgendwie gerade ganz gut.
Vielleicht treff ich ihn morgen, er möchte das sehr gerne, will aber
momentan wegen Semesterferien spontan sein. Ich weiß auch noch nicht,
wann ich aus der Firma rauskomme.
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Tagebucheintrag vom 14. Februar 2006
Sebastian chattete mich gleich wieder an, als ich online ging, es kam ihm
dann aber noch der Liebeskummer einer Hete dazwischen, so dass er noch
wegmusste. Abends war er auch ne Zeit am Telefonieren und hat kaum noch
geantwortet, wenn dann nur recht verhalten und kurz. Der Chat lief abends
überhaupt nicht zu meiner Zufriedenheit, vor allem so schleppend, dass es
schnell zu spät für ein Treffen wurde. Daher wurde ich dann etwas expliziter:
Ich: ich hätte ja auch nichts gegen jemanden zum Kuscheln *g*
Sebastian: ja, wer hätte das schon...an so einem tag wird man immer dran erinnert
Ich: und? Interesse? (das soll jetzt keine plumpe Sexanmache sein, auch wenns
vielleicht so klingt ;-o )
Sebastian: hmmm, wenn ich ganz ehrlich bin: es klingt gerade so;-)
Ich: du darfst es meinetwegen in jede dir genehme Richtung interpretieren ;-)
eigentlich wollte ich aber nur mal wieder den Bogen in Richtung eines ja
schon angedachten netten Abends mit gemütlichem Plausch schlagen *g*
Sebastian: ach so:-) na dann...;-)
ja, das mit dem gemütlichen abend...hmmm, das problem wird nur sein
einen termin zu finden, aber das kriegen wir shcon hin, werde jetzt
erstmal etwas schlafen, aber wir hören uns auf jeden fall ok?
dir eine gute nacht und schöne träume, lieben gruß sebastian
Das war mir nun dann doch etwas sehr abrupt, und so wirklich eingegangen
ist er auf meine Andeutungen auch nicht. Daher schrieb ich noch hinterher:
"'das problem wird nur sein einen termin zu finden'? - hey, du hast
Ferien, dachte ich.
Wegen deiner hastigen Verabschiedung wirkt der Satz (angesichts mieser
Erfahrungen) gerade recht negativ auf mich :-(
Falls ich dich irgendwie überfahren habe, tuts mir leid. Der
Valentinstag ist halt auch nicht spurlos an mir vorüber gegangen. Ich
wollte was nettes schreiben und in Erfahrung bringen, wie es gerade so
bei dir aussieht. Und ja, ich hatte gehofft, dass man sich heute sehen
würde, und bin schon etwas enttäuscht dass es nicht geklappt hat.
Sei gnädig mit einer verunsicherten Seele und verunsichere mich nicht
noch mehr :-)
(soll heißen: sag bitte, wenn ich was schreibe/andeute, was dir
widerstrebt)"
Bin nun gespannt, was er morgen darauf antworten wird.
Hoffentlich war er nur etwas schlecht drauf bzw. wollte nicht so schnell
konkreter werden. Es kann aber auch sein, dass ihm das definitiv zu weit
ging und er so ein Interesse nicht hat, und das nicht so sagen wollte.
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Tagebucheintrag vom 15. Februar 2006
Morgens hat Sebastian gleich geantwortet, wenn auch zunächst wieder nicht so,
wie ich es gerne gehabt hätte:
Sebastian: guten morgen marc-du bist verunsichert? mein tagesplan verlief gestern
wirklich etwas chaotisch-ich gebe zu...aber da ich momentan einfach gern
spontan bin und nicht so gern plane-passiert es manchmal, dass sowas wie
gestern dabei rauskommt...lasse das leben momentan einfach ein wenig auf
mich zukommen und schaue, was alles so passiert-und wer...
hast du denn gut geschlafen und den valentinstag noch überlebt;-)
einen lieben gruß vom Sebastian
Ich: moin, ja, irgendwie hab ichs geschafft ..
Sebastian: gut:-) dann ist doch alles in butter;-)
Ich: weiß nicht
Sebastian: hmmm, du klingst wirklich ein wenig traurig oder so, kann es nicht
genau sagen
Ich: ja, ich denke das trifft es. bzw. noch immer verunsichert
Sebastian: hmmmm, allgemein oder in bezug auf mich?
Ich: es mag an mir liegen, dass ich mal wieder viel zu kompliziert denke,
aber wirklich klar war deine Message vorhin noch immer nicht für mich.
Was wolltest du mit dem "was auf mich zukommt - und wer" ausdrücken?
Sebastian: hey, du machst dir wirlich zu viele gedanken denke ich;-)
Ich: das war schon immer mein Problem ;-(
Sebastian: hmmmm, dann stopp, aufhören damit:-) und einfach mal weniger denken:-)
Dann wurde ich etwas klarer und es klärte sich einigermaßen auf:
Ich: es ist halt so, dass ich dich ziemlich mag, obwohl wir uns ja noch kaum
gesehen haben. Und dass ich dann einfach geneigt bin, überall einen viel
zu tiefen sinn reinzuinterpretieren *g*
Sebastian: du bist sehr offen und direkt...auch mit komplimenten und gesten, das
ist etwas was ich sehr sehr schätze...
und das mit dem reininterpretieren..naja, manchmal liegt man richtig,
manchmal falsch, das weiß man erst, wenn man jemanden besser kennt;-))))
Ich: dann hoffe ich, dass ich Gelegenheit bekomme ;-)
Sebastian: mal etwas zum nichtinterpretieren müssen-weil eindeutig: ja
Mehr war dann erstmal nicht, ich musste zur Arbeit und er war tagsüber auch
weg. Es hat mich aber erstmal beruhigt. Er mag mich und hält noch alles offen.
Philipp, unser neuer Praktikant, hatte heute seinen ersten Arbeitstag. Später
kam auch noch ein anderer Kollege in Büro. Ich hatte dann irgendwann einfach
Gayromeo offen, und er muss das auch gesehen haben, da er genau auf meinen
Bildschirm guckte, während ich im Putty etwas tippte, aber im Hintergrund sehr
offensichtlich Gayromeo offen hatte (das Putty überdeckte nur einen kleinen
Bereich). Gesagt hat er nichts, angemerkt habe ich ihm auch nichts.
Philipp hat es vermutlich auch gesehen, als wir weggingen und ich mich
abmeldete. Auch da keine Reaktion. Ich vermute aber, dass er meine Homepage
eh schonmal aufgerufen hatte oder sonst was von mir im Netz gefunden hat
und eh Bescheid weiß.
So, und nun freue ich mich auf den Stammtisch morgen, wo ich wohl Sebastian
wiedersehen werde!
[/Tagebuch-2006-02]
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Tagebucheintrag vom 16. Februar 2006
Sebastian begrüßte mich beim Stammtisch gleich mit "oh was riechst du gut".
Ich hatte garnichts besonderes und kam sogar gerade verschwitzt vom
Fahrrad (das meinte er aber nicht). Auch mal ein Kompliment von ihm,
das war schön :-)
Ansonsten hat er seinen Spaß daran, etwas mit mir zu spielen, glaube ich.
Erst wollte er sich nicht in meine Nähe setzen, später kam er dann
plötzlich doch rüber, als Ben gerade einen Stuhl freigemacht hatte.
Mit Glück klappts morgen abend, dass wir uns treffen.
Ich merkte heute abend auf jeden Fall sehr deutlich, dass ich mich
in ihn verguckt habe.
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Tagebucheintrag vom 17. Februar 2006
Letzte Nacht konnte ich lange nicht einschlafen und musste an Sebastian denken.
Heute Nachmittag wars auch wieder recht schlimm und ich fühlte mich total
veknallt. Das hing auch stark damit zusammen, dass er sich im Chat nicht
so verhielt, als ob er das begriffen hätte, ich fühlte mich nicht so
recht ernstgenommen. Zeit hatte er auch nicht für mich, da er sich wieder
um seine Hete mit Liebeskummer kümmern wollte. Und ich stand da mit meinem
eigenen Liebeskummer, der sogar von ihm verursacht war, und hätte es in
meinen Augen viel nötiger.
Als seine letzte Message bei mir nicht so toll ankam (er wünschte mir noch
einen schönen Abend, mit nem Smiley, obwohl ich angedeutet hatte, wie es
mir geht), schrieb ich eine SMS, in der ich meine Verärgerung über seinen
Kommentar und sein Nichteingehen auf meine Gefühle zum Ausdruck brachte.
Das veranlasste ihn zu einem Anruf, und da habe ich ihm dann sehr offen
und genau geschildert, wie ich empfinde. Währenddessen kamen mir wiederholt
die Tränen, mein Gesicht war nachher tränennass.
Das Gespräch hat aber sehr geholfen: Es ging mir danach viel besser.
Und er weiß nun, wie ich empfinde. Allerdings hatte er damit weder
gerechnet noch sich schon Gedanken in so eine Richtung gemacht, weshalb
er erstmal garnichts dazu sagen konnte und sich Gedanken darüber machen
will. Montag wollen wir uns dann endlich mal treffen und darüber sprechen.
Wahrscheinlich sehe ich ihn auch morgen auf der Party.
Ansonsten wurde heute mein Kollege fristlos entlassen, wobei er gegen das
fristlose vor Gericht angehen wird. Abzusehen war das zwar fast, da
er zunehmend Ärger mit der Chefin hatte, aber dennoch etwas unerwartet und
vor allem ärgerlich, weil ich damit auf der Arbeit sitzen bleibe.
[/Tagebuch-2006-02]
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Tagebucheintrag vom 18. Februar 2006
Meine Gefühle für Sebastian haben sich wieder etwas gelegt, es ist heute
okay. So hat es mich auch nicht so stark mitgenommen, dass er nicht
auf der Gaynight war, obwohl er es fast zugesagt hatte (er war aber
noch etwas unentschlossen).
Im N8 war einer, der mir durchaus gefiel, und der mir bekannt vorkam.
Wo ich gerade so überlege, glaube ich fast, dass ich den von der FH
her kenne. Dumm, dass jetzt gerade Semesterferien sind. Muss ich
versuchen, das Gesicht irgendwie im Kopf zu behalte bzw. bei den
nächsten Szenepartys mal wieder drauf achten, ob ich ihn wiedersehe.
Oder kenne ich ihn einfach nur von den Partys? Ich weiß es echt
gerade nicht.
[/Tagebuch-2006-02]
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Tagebucheintrag vom 19. Februar 2006
Nach dem Scholakonzert habe ich heute mal wieder die Tochter der Scholaleiterin
und ihren Freund getroffen. Er schaute mir einen Moment in die Augen, aber
das hat er sonst auch schon gemacht. Muss also nicht darauf zurückzuführen
sein, dass er jetzt weiß, dass ich auch (wie sein Kollege) schwul bin.
Oder er versuchte zu ergründen, ob ich derjenige sei, von dem erzählt
worden war.
[/Tagebuch-2006-02]
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Tagebucheintrag vom 20. Februar 2006
Während der Arbeit rief heute jemand an, um noch was für Gay in May
abzuklären. Philipp fragte anschließend, was ich da planen würde.
Ich habe ihm dann davon erzählt und es ging dann auch noch ein wenig
um andere schwule Partys etc. Er wirkte nicht überrascht, wahrscheinlich
wusste er doch schon Bescheid und hat Gayromeo auf meinem Bildschirm
oder auch mal meine Homepage schon gesehen gehabt.
Um 17 Uhr kam dann Sebastian zu mir, um endlich unser klärendes Gespräch
zu führen. Es war sehr nett, und auch nicht so wie erwartet. Da er
erst lieber in der Stadt einen Kaffee trinken oder einen Sparziergang
machen wollte, dachte ich schon, er hat eher unerfreuliches zu sagen
und möchte nicht so privat mit mir werden. Aber ich wollte doch lieber
zu ihm, oder dass er zu mir kommt, um sowas nicht in der Öffentlichkeit
besprechen zu müssen. Er kam dann hierher, und das Fazit ist eigentlich,
dass wir uns noch kaum kennen und er deswegen garnichts weiter sagen kann.
Er hat aber noch andere in letzter Zeit kennengelernt und weiß auch da
noch nicht, ob da irgendwo was draus werden könnte. Er möchte da auch
garnicht groß drüber nachdenken, sondern lässt das einfach laufen und
sich entwickeln. Tja, Konkurrenz belebt das Geschäft ... ich kann wohl
nur abwarten. Ob ich von den anderen jemanden kenne (z.B. vom Stammtisch)
wollte er nicht sagen. Es sah aber fast so aus, als ob das der Fall ist.
Auf jeden Fall ist es gut, reinen Tisch gemacht zu haben. Ich kann das
jetzt gelassener angehen und habe meine Gefühle einigermaßen im Griff.
Er schätzt auch sehr, wie ich darüber reden kann.
Sein Kommentar eingangs beim Betrachten meiner Wohnung: "Oh, das ist ja
eine völlig unschwule Wohnung", was er aber ironisch meinte, angesichts
meiner Jungs an den Wänden. Es hat ihm aber hier gut gefallen.
[/Tagebuch-2006-02]
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Tagebucheintrag vom 21. Februar 2006
Heute Mittag in der Mensa - ich war mit Philipp da - traf ich einen
schwulen Freund. Er erzählte, dass sein potentieller Freund jetzt
jemand anderen hat. Ich meinte dann nachher so zu Philipp, dass es mich
trösten würde, dass es anderen auch so geht. Der sagte darauf, dass es
"auf der anderen Seite" (bei den Heten) auch nicht anders sei.
Abends war Rosa Monitor, es standen drei Filme zur Auswahl. Mit
Mehrheit wurde einer angenommen, wo es um einen Priester geht, der
eine Leidenschaft für Jungen hat (Pianese Nuntio). Allerdings war der
Film sehr langatmig und schlecht gemacht, oder es fehlte uns der Horizont
dafür. Immerhin waren einige Dinge immer wieder für Erheiterung gut und wir
haben die Schlechtheit des Films mit Humor genommen.
Anschließend war ich noch im con3 und habe einen Tisch für Donnerstag
reserviert, da in der Lagerhalle Weiberfastnacht ist. Hab mich nett
mit den Betreibern unterhalten, Suse hat die Flyer für die Party leider
noch nicht fertiggemacht, aber kümmert sich in den nächsten Tagen drum.
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Tagebucheintrag vom 24. Februar 2006
Beim Stammtisch im con3 waren gestern nicht soviele Leute. Leider habe
ich auch Sebastian nicht noch dazu überreden können. Heute versuchte ich,
einen Termin für ein Treffen mit ihm abzusprechen. Das gestaltete sich aber
schwierig und er meinte schließlich, dass wir das spontan sehen müssten.
Da hab ich ihm geschrieben, dass das dann von ihm ausgehen muss, weil ich
besseres zu tun habe, als jeden Tag nachzufragen wie es aussieht. Er hat
das bestätigt. Da bin ich dann mal gespannt. Tendenziell bin ich aber
momentan eher etwas verärgert über ihn (wegen dieser Diskussion heute)
und spüre auch im Moment nicht soviel für ihn.
Heute abend war ich bei dem Freund, den ich die Tage in der Mensa traf, um
mich um seinen Computer zu kümmern. Er hat noch Essen gekocht, und wir haben
zusammen Musik gehört und gemacht, er hat gesungen und ich habe E-Piano
gespielt. Hat viel Spaß gemacht und das wollen wir mal wiederholen. Er möchte
auch gern Brokeback Mountain in zwei Wochen mit mir im Kino schauen. Bei den
Männern macht er ähnliche deprimierende Erfahrungen wie ich. Wegen
Studiums-Stress etc. will er momentan aber auch nichts anfangen. Sein
Gayromeo-Profil hat er erstmal deaktiviert.
[/Tagebuch-2006-02]
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Tagebucheintrag vom 27. Februar 2006
Hatte heute ein interessantes Telefonat mit Thomas Wilde vom Schwulen Forum
Niedersachsen. Wir haben uns u.a. über Kennenlernen von Männern, Sex und
Partnerschaft und die eigenen Vorstellungen in der Hinsicht unterhalten.
Thomas wird Donnerstag zum Stammtisch kommen, um das sfn vorzustellen und
zu erklären, wie eine Förderung unseres Stammtisches aussehen kann/wird.
Die Flyer für die con3-Party sind Freitag fertig, erfuhr ich heute.
Dann geht das große Verteilen los.
[/Tagebuch-2006-02]
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Tagebucheintrag vom 28. Februar 2006
Im Bus 41 heute auf dem Rückweg vom CCC-Treff stieg am Neumarkt ein Süßer mit
seiner Freundin(?) ein. Wegen der Freundin war ich gehemmt und traute mich
nicht so hinzuschauen, obwohl sich unsere Blicke durchaus manchmal trafen.
Als ich ausgestiegen war, sah ich, dass er sich umgedreht hatte und mir aus
dem Fenster nachsah - und das obwohl er mit dem Rücken zum Fenster gesessen
hatte und über seine Schulter zurückschauen musste. Mist, hätte ich mich
man doch eindeutiger verhalten, ihn z.B. mal angelächelt.
Kurz darauf sprach mich bei Gayromeo jemand an, mit dem ich gestern schon
kurz (aber recht unerfreulich) gechattet hatte, der ein reines Sexprofil,
recht abstoßender Natur, hat. Er fragte mich, ob ich gerade in dem Bus
gewesen wäre. Ich dachte erst schon, dass es der besagte Typ gewesen sein
könnte, aber vom Alter her kam das nicht so recht hin, und es stellte
sich dann auch heraus, dass er jemand anders war, der erst eine Haltestelle
bevor ich ausstieg dazugestiegen war. Er ist mir nicht aufgefallen und
konnte mir auch kein Foto schicken. Der Chat drehte sich wegen der Sache
von gestern eh noch seltsam im Kreise und wir kamen nicht voreinander.
Auch egal, da er wahrscheinlich eher nichts für mich wäre, so von Alter
und Verhalten her. Auch wenn er mich für diese Vorurteile wieder maßregeln
würde ;-)
Schade nur, dass mir der andere Interessante durch die Lappen gegangen ist.
Es wirkte zwar so, als sei das seine Freundin gewesen, aber sowas kann
täuschen. Vielleicht wars die Schwester oder einfach eine sehr gute Freundin.
Was sollte schließlich sonst der Blick hinter mir her, als der Bus weiterfuhr?
Außerdem war es wieder so wie in dem Buch "Bestellungen beim Universum":
Ich hatte einen Bus verpasst und bekam zufällig die 41. Dann kam mir spontan
die Idee, eine Haltestelle länger sitzenzubleiben und durch die Wörthstraße
zu laufen statt über die Iburger Straße. Ohne die 41 hätte ich den süßen
nicht getroffen, und wäre ich Rosenplatz ausgestiegen, hätte mich der andere
wohl nicht gesehen, da er dort erst einstieg. Ich habe nur dummerweise
das Paket in Form des Süßen mit seiner Freundin nicht angenommen ...
[/Tagebuch-2006-02]
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