Matthias schrieb heute abend:
"ich stehe vor einer situation und weiss nicht wie ich sie bewältigen soll. ich fühl mich irgendwie eingeschnürt, gebremst. kurz gesagt ich grübele zuviel! ich stehe unter zugzwang zu handeln.
mein leben eine neue richtung geben. aus angst ,schiebe ich diese entscheidung vor mir her. lange kann ich dies nicht mehr tun. schliesslich bin ich 25 und eigentlich alt genug um dies alles in die hand zu nehmen.
wenn ich das mit weiter ausbaue, kann ich noch nicht oft bei dir sein. da das sonst auffallen würde.
ich weiss nicht, wie ich dir das alles schreiben soll. es hat einiges durcheinander gewirbelt. es ist einfach mehr da. das ist schon mehr als freundschaft gestern abend gewesen."
Zuvor hatte ich ihm geschrieben, wie ich empfunden hatte, und dass ich auch als ich jetzt mit ihm chattete wieder etwas in der Brust verspürte. Dass man sich nie sicher sein könne, ob jemand zu einem passt und ob das wirklich was werden kann. Dass ich mir da auch nicht sicher sei. Dass ich aber auf jeden Fall das gestern gerne wiederholen und fortsetzen wolle.
Anschließend meinte ich dann noch, dass das mit seinem Elternhaus kein Hindernis, höchstens ein Problem darstellen würde, was man halt in Ruhe besprechen und planen müsste. Dazu hat er aber nichts mehr gesagt weil dann Queer as Folk anfing und er danach ins Bett wollte.
Ich gehe wegen seiner Formulierungen über gestern abend aber stark davon aus, dass er die Probleme irgendwie angehen und sich nicht deswegen von mir abwenden wird. Er hat Recht, da war mehr als Freundschaft.
